Wer macht das?

Heidi, Bodo und ich

Heidi, Bodo und Jenny

Die Bullys und mich findet man im Atelier.

Boxermädchen Heidi ist eine charmante Grobmotorikerin, hat die meiste Zeit den Schalk im Nacken und ist immer daran interessiert, was im Atelier gerade Tolles passiert. Hauptsache mitmachen!
Wenn mal nichts Interessantes stattfindet, rollt sie sich auf dem Sofa zusammen und liefert mir durch beruhigendes, gleichmäßiges Schnarchen den Sountrack zu meinen Bildern.

French Bulldog Bodo hat für Kunst nicht viel übrig. Ganz im Gegenteil. Malerei ist für ihn wahrscheinlich der zweitlangweiligste Job der Welt. Der langweiligste ist Büroarbeit.
Bodo geht viel lieber spazieren. Schon alleine das Wort. Spazieren. Wunderbar!
Und damit das auch so bald wie möglich passiert, greift er schon mal zum ein oder anderen Sabotageakt. 'Stiftezerkauen' ('Aber nur die blauen!') oder 'gemütlich-auf-frischer-Leinwand-sitzen' ('Wozu sonst hat sie mir das da hingelegt?') sind erfolgreich erprobte Maßnahmen.
Seinen eigenen Job als Security-Chef nimmt er allerdings sehr ernst.
Und deshalb ist auch er die meiste Zeit im Atelier präsent.

the.pink.bully

Für mich hat jeder Hund seine ganz eigene Persönlichkeit.
Hunde sind differenzierte, ausdrucksstarke, feinfühlige Wesen, die ihre Gefühle ehrlich und direkt äußern, und sie sind Geschöpfe mit wichtigen Seelenregungen, die es absolut wert sind, festgehalten zu werden. Auch in der Kunst.

Als Künstlerin habe ich mich schon immer mit Portraitmalerei beschäftigt, mit dem Ausdruck von Gesichtern, mit Stimmungen, mit Momentaufahmen, damit, was mich daran bewegt, und so war es natürlich naheliegend, dass ich, als Heidi und Bodo zu uns kamen, auch sie unbedingt portraitierten wollte.

So sind die ersten 'Bullys' enstanden. Die Ur-Bullys sozusagen. :-)

Ur-Bullys

Später entwickelte ich dann eine Serie in anderer Technik, die nicht nur mich begeisterte.
Das waren die ersten 'Pink-Bullys'.

Das 'Pink' im Namen kommt übrigens daher, dass ich in den ersten Portraits IMMER! leuchtendes Pink verwendet habe. Aus irgend einem Grund musste das sein. Dabei ist es noch nicht mal meine Lieblingsfarbe.

Aber, an alle Pink-Geringschätzer, keine Sorge, mittlerweile kann ich auch ganz gut ohne. :-)

 

 

Das ehrt mich -

Künstlerportrait DOGStoday
mein Künstlerportrait in der DOGStoday.

Expertise

" Aus Jenny Waldbachs Portraitmalerei, die prä-moderne Sujets mit Mitteln der Klassischen Moderne darstellt, entwickelten sich die ersten Bulldog-/Hundeportraits in einer Art Post-Pop-Art-Malweise, in leuchtend poppiger Farbigkeit unter häufigen Einsatz von kräftigem Pink und Orange kombiniert mit vornehmen und anspruchsvollen, gemischten Grau-, Blau- und Grüntönen mit der speziellen Technik der Molotow-Marker, die sonst eher in der Graffiti-Szene Verwendung finden. Ein Betrachter nannte die Künstlerin 'the master of eye-expression' und in der Tat gucken die ansonsten in ihrer Farbigkeit surrealen aber in der Zeichnung realistischen Hunde außerordentlich lebendig aus dem Bild heraus. Waldbach macht das individuelle, situative Wesen, die Einzelpersönlichkeiten der Hunde mit ihren komplexen und feinen Seelenregungen sichtbar und würdigt sie in hochästhetischer und einzigartiger Malerei."

Fritz Paulick, Dipl. Künst.